Nippeltrainer

Klammern mit Gewichte haben einen entscheidenden Nachteil: sie sind lageabhängig und ziehen immer nur nach unten. Dieses Manko hat der Nippeltrainer nicht, denn er ermöglicht auch im Liegen das angenehme (?) Ziehen an den Brustwarzen. Durch Drehen der Mutter kann man sehr leicht den Zug der Klammern einstellen.

Da jede Brust anders ist, können wir hier nur Richtwerte zu den Maßen angeben.


Benötigtes Material:


• 1 Holzbrett, ca. 20 x 10 cm, Brettstärke 1,5 bis 2 cm

• 1 Gewindestange M8, Länge ca. 10 bis 12 cm

• 1 Mutter M8 (Sechskant- oder Flügelmutter)

• 1 Stahldraht, Durchmesser ca. 4 mm, ca. 40 cm lang

• 2 Klammern (siehe Projekt "Klammern")

• 1 Holzkugel, Durchmesser ca. 2,5 cm

Materialbeschaffung:


Das Material gibt es im Baumarkt. Einzig der Stahldraht könnte Probleme machen. Tipp: Nach "Autogen-Schweiss-Draht" fragen! Die Gewindestangen am Besten als 1m Stücke kaufen, diese sind meist viel billiger als die kurzen Stücke! Ähnlich verhält es sich mit dem Holzbrett: Das billigste ist oft ein Leimholz ca. 80x20x2cm.


Die gesamten Baukosten belaufen sich auf ca. 5,- Euro pro Stück.

Aufbau:


Als erstes braucht man eine Vorlage für das Holzbrett. Dazu einfach ein A4-Blatt in der Hälfte falten (also auf A5-Format) und von der Faltung aus den Umriss aufzeichnen:

Danach wird der Umriss mit der Schere ausgeschnitten und man erhält nach dem Öffnen des Blattes eine perfekt symmetrische Vorlage. Diese wird einfach auf das Brett gelegt und der Umriss nachgezeichnet. Dann kann man einfach mit einer Säge die Grundplatte des Nippeltrainers ausschneiden.

Als Nächstes wird das Loch für die Gewindestange gebohrt. Für die M8-Gewindestange ein Loch mit ca. 6mm Durchmesser bohren, dann kann man die Gewindestange ins Holz einschrauben.


Tipp: Zum Anzeichnen wieder die Vorlage verwenden, dann ist das Loch sicher in der Mitte der Platte.


Mit dem selben Bohrer wird gleich das Loch in die Holzkugel gebohrt.


Den Stahldraht am Besten gleich um die Gewindestange biegen, dann stimmt der Durchmesser der Schlaufe.


Anschließend wird das Ding wie unten ersichtlich zusammengebaut: